Qualitätssicherung


GMG ProofControl

GMG ProofControl bietet dem Anwender die Möglichkeit, jeden Proof gegen die Branchenstandards (z.B. IsoCoated) oder individuellen Vorgaben zu prüfen. Ein derartiges Prüfwerkzeug wird auch in der vernetzten Produktion und beim Remote Proofing immer wichtiger.

Vorteile:

  • Überprüfung und Verifizierung von Proofs,
  • Erkennung von auftretenden Schwankungen,
  • Sollwerte des Standard Offsetdrucks sind hinterlegt,
  • Eigene Standard Sollwerte und Toleranzen sind definierbar,
  • Eigene Farbkeile sind definierbar,
  • Selbstklebendes Label mit Informationen produktionsrelevanter Daten und der ermittelten Werte.

Unterstützte Messgeräte: Eye-One von X-Rite mit und ohne UV-Cut-Filter

Ausgabegerät: Labeldrucker

Die Lösung wird angeboten als Bundle mit dem Labeldrucker. Optional kann auch das Eye-One Messsystem mit gebundelt werden.

Weitere Informationen (PDF-Format, 26 KB)


GMG RapidCheck

RapidCheck ist eine Lösung von GMG zur Qualitätskontrolle des Druckprozesses. GMG Rapid Check prüft, ob sämtliche Druckparameter den ISO Standards 12647-2 und 12647-3 bzw. selbstdefinierten Hausstandards entsprechen.

In nur einem Messvorgang werden die relevanten Daten erfasst, analysiert und graphisch dargestellt. Automatisch wird ein Bericht erstellt, der ausgedruckt werden kann. Bei Abweichungen von den vorgegebenen Toleranzen kann der Drucker schnell Korrekturen an der Druckmaschine vornehmen und damit die Einhaltung des gewählten Druckstandards sicherstellen.

RapidCheck analysiert folgende Druckparameter:
  • Densität: Die Densität der vier Prozessfarben cyan, magenta, gelb und schwarz wird dargestellt
  • Tonwertzunahme: Die Farben werden einzeln dargestellt, außerdem gibt es eine Darstellung der vier Prozessfarben im Zusammendruck
  • Über- und Unterfüllung: Darstellung der Über- bzw. Unterfüllung mit Hilfe von einfach zu interpretierenden Balkengrafiken der Farben cyan + magenta, cyan + gelb und magenta + gelb
  • Farbraum: Verschiedene Darstellungen erlauben die farbmetrische Analyse
    • des Farbraums (Referenzfarbraum im Vergleich zum tatsächlich gemessenen Farbraum)
    • der primären (C, M, Y) und sekundären (R, G, B) Farben (absolute Abweichung vom Zielwert und deren Richtung)
    • des Papiertons (Abweichung vom Standard).
  • Graubalance: eine eventuell vorhandene Farbabweichung wird zweidimensional dargestellt. Zum einen die absolute Abweichung vom Zielwert und zum anderen die Richtung der Abweichung.


GMG PrintControl Pro

GMG PrintControl Pro veranschaulicht den gesamten Druckprozess für den Drucker, indem es einer Reihe von festgelegten Schritten folgt. Eine detaillierte numerische und grafische Analyse unterstützt den Drucker bei seiner Arbeit.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

1. Ermittlung der optimalen Dichte:
Zur optimalen Annäherung an die Sollwerte der ISO 12647-2:2007 können Färbungsreihen sehr einfach analysiert und ausgewertet werden.

2. CtP-Korrekturkurven und Tonwertzunahme:
Im Abschnitt „Punktzuwachs/Plattenkontrolle“ kann der Anwender Druckplatten und Drucke ausmessen, um sicherzustellen, dass die im CtP-RIP eingestellten Werte tatsächlich auf die Platte belichtet werden. Die Tonwertzunahmen werden gemessen und die sich daraus ergebende Druckcharakterisierungskurve wird grafisch dargestellt. Ein Vergleich der tatsächlichen Tonwertzunahme mit den optimalen Referenzwerten wird inklusive oberer und unterer Grenzwerte angezeigt. Die CTP Korrekturkurven werden automatisch berechnet.

3. Überprüfung der Primär- und Sekundärfarben:
Auf einer leicht zu lesenden Bildschirmanzeige werden eventuelle Farbabweichungen in den Primär- und Sekundärfarben im Vergleich zu ISO-Werten oder Hausstandards angezeigt.

4. Analyse der Graubalance:
GMG PrintControl stellt die Abweichungen der Graubalance in den Viertel-, Halb- und Dreivierteltönen dar.

Vorteile:
Mit dem enthaltenen ProfileEditor kann der Anwender eigene Druckstandards erzeugen. Kolorimetrische Werte für Primärfarben, Sekundärfarben und Papier können vorgegeben werden, ebenso wie die Tonwertzunahme mit Toleranzen.
Neben der klassischen Überwachung des Farbannahmeverhaltens und deren prozentualer Darstellung können Farbabweichungen farbmetrisch gegenüber den ISO-Sollvorgaben als Farbraumkontrolle dargestellt werden.

In der vorhandenen Datenbank kann der Anwender sämtliche Papiere, die er im Einsatz hat, klassifizieren und sowohl mit den ISO 12647 Papierklassen
vergleichen als auch untereinander.

Die Kombination der Funktion „Druckkontrast“ mit den optimalen Dichtewerten garantiert den höchsten Druckkontrast im vorgegebenen Dichtebereich.

Weitere Informationen (PDF-Format, 615 KB)


CGS ORIS Certified Proof

ORIS Certified Proof bietet völlig neue Möglichkeiten zur schnellen und verbindlichen Überprüfung von Proofs, unabhängig davon, mit welchem Proofsystem diese erzeugt wurden. Auf Basis der spektralphotometrischen Messung eines Farbkeils erfolgt der Vergleich mit einer Referenz innerhalb weniger Sekunden. Als Referenz kann ein Druckstandard (z.B. SWOP oder FOGRA) dienen, aber auch firmenspezifische Prüfkriterien können definiert werden. Besonders nützlich ist dabei die Möglichkeit der Verwendung von ICC-Profilen als Referenz. Das Prüfergebnis wird auf einem selbstklebenden Etikett in Verbindung mit einer einmaligen ID-Nummer ausgedruckt, signiert und auf den Proof platziert. Zusammen mit dem Farbkeil des Proofs kennzeichnet es jederzeit reproduzierbar die Qualität des Proofs. Die Messdaten werden in der internen Datenbank abgelegt. Über die ID-Nummer kann jederzeit nachvollzogen werden, mit welchen Toleranzen das Proof ausgeliefert wurde.

ORIS Certified Proof ist konzipiert für Auftraggeber von Proofs zur Kontrolle der Dienstleistung sowie für Dienstleister, um Abweichungen des Proofsystems sicher zu erkennen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Plattform: Mac und PC
  • Unterstützte Messgeräte: Eye-One, Eye-One iO, Eye-One iSis, DTP 20, DTP 41, DTP 45, DTP 70, ICColor
  • Definition einer zweistufige Toleranz. Zur Auswertung der Messwerte können zwei Schwellwerte definiert werden: 
    • Stufe 1, grün: gut in der Toleranz,
    • Stufe 2, gelb: gerade noch in der Toleranz
  • Trendanalyse: Alle Messungen werden mit einer ID versehen und für die Analyse gespeichert
  • Integrierte Messwertdatenbank.
  • Messung von Einzelfarben
  • Als (*.bmp) lassen sich leicht das Firmenlogo auf Etikett, Report und Trendanalyse einfügen.

Weitere Informationen (PDF-Format, 78 KB)


ORIS Certified Press

Auch beim Druck spielt die Standardisierung eine immer größere Rolle. Der PSO Standard gilt gleichermaßen für den konventionellen Druck und den Druck mit UV Farben. Für Tonwertzunahme, Spreizung, Graubalance, und Farborte der Primärfarben, gelten Toleranzen, die einzuhalten sind. Zur ihrer Kontrolle sind die Farbfelder im Druckkontrollstreifen meist nicht aussagekräftig genug. Man benötigt ein Messsystem mit dem man leicht und schnell die Einhaltung dieser Kriterien kontrollieren kann.
Dazu positioniert man einen Kontrollstreifen (Abmessungen ca.: 6 mm x 255 mm)  z. B. im Beschnitt zwischen zwei Seiten, in Druckrichtung. So lässt sich die Druckqualität in dieser Zone und in den benachbarten Objekten exakt überprüfen.

ORIS Certified Press setzt die gleiche Technologie zur Kontrolle von Druckbögen ein, die sich bereits tausendfach mit Certified Proof bei der Auswertung des Fogra Kontrollstreifens bewährt hat. Der Kontrollstreifen wird mit dem Eye-One oder dem Techkon Scan Spectrometer RS 800 im Handumdrehen gescannt. Die Auswertung wurde so programmiert, dass alle Informationen sofort nach der Messung zur Verfügung stehen. Die wesentlichen Ergebnisse werden auf dem Monitor angezeigt und wahlweise auf ein Etikett gedruckt. Zusätzlich erhält man per Knopfdruck einen ausführlichen Report und eine graphische Darstellung aller Messergebnisse. Für die Trendanalyse werden alle Messungen gespeichert und ebenfalls grafisch aufbereitet. Auch Sonderfarben werden dabei selbstverständlich berücksichtigt. Als Einzel- oder Streifenmessung können alle Pantone und HKS Farben kontrolliert und mit den gespeicherten Bibliothekswerten verglichen werden.

Funktionalität:

  • Auswertung von Druckkontrollstreifen (ECI/bvdm Gray Control Strip) oder Hausstandard.
  • Messung von Lab- oder Dichtewerten.
  • Sonderfarben (Pantone, HKS) messen und bestimmen.
  • Erstellung detaillierter Berichte für:
    • Tonwertzunahme, 
    • Spreizung der Tonwertzunahmen, 
    • Eckfarben und
    • Graubalance
Luzar Gruppe
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